Über mich

Gerhard Hauser

Ausbildung

1998 – 2003
HTBL Saalfelden – Fachrichtung Elektrotechnik
Abschluss: Ing.

2008 – 2013
Fernfachhochschule Hamburg – Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen
Abschluss: Diplomwirtschaftsingenieur (FH)

Berufserfahrung

06/2004 bis 05/2011
diverse Stationen in der Elektrotechnik

06/2011 bis 02/2015
Klausner Trading International GmbH
SAP-Modulbetreuer für PP

05/2015 bis 06/2020
STIHL Tirol GmbH (vormals Viking GmbH)
Referent für SAP Projekt- und Changemanagement

Qualifikationen und Spezialwissen

  • SAP Logistikmodule PP, IM, WM, MM, QM, PM
  • ABAP und ABAP OO Kenntnisse
  • Prozess- und Projektmanagement
  • Changemanagement
  • Verwaltung und Management von MDE-Geräten
  • Autostore (Kleinteilelager)
  • Mobisys (Lösung für mobile Applikationen)

Sonstiges

leidenschaftlicher Grillmeister (Grillstaatsmeister der Amateure 2010 & 2011)

Projektauszug

Anbindung eines Autostore-Kleinteilelagers

Autostore ist ein skandinavischer Hersteller eines Kleineteilelagersystems, dass anders als klassische Kleinteileläger funktioniert. Das System kommt ohne Gassen aus und wird von oben mittels Roboter bedient. Bei der Anbindung des Systems wurde entschieden, dass SAP das führende System bleibt. Die Herausforderungen dabei waren:

  • Festlegung der Abbildung des Systems im SAP (Stammdaten, Strategien,…)
  • Definition und Umsetzung der Schnittstelle SAP zu Autostore
  • Entwicklung der Bedieneroberflächen
  • Koordination des Implementationspartners
  • Inbetriebnahme und Stabilisierung in kürzester Zeit

Einführung PP in einem holzverarbeiteten Unternehmen

Als Ausgangslage waren die gängigen Module, wie MM oder SD bereits eingeführt. Einzig die Produktionsplanung hat im Excel stattgefunden. Diese Vorgehensweise hat für das Unternehmen lange funktioniert, da es wenige Produktionslose mit großen Losmengen gegeben hat. Durch die wirtschaftliche Krise ab 2008 ist die Anzahl der Fertigungslose gestiegen und gleichzeitig ist der Umfang des Fertigungslos wesentlich kleiner geworden. Die bestehende Planung im Excel ist an die Grenzen gestoßen. Herausforderungen in diesem Projekt waren:

  • Erstellung eines Umsetzungskonzepts und Überzeugung der Fachabteilung diesen Weg mitzugehen
  • Aufteilung des Konzepts in konkrete Aufgaben und Terminierung dieser Aufgaben
  • Anbindung der Produktionsanlagen mittels einheitlichen Konzepts
  • Schaffung von zentralen Planungsinstrumenten im SAP mit angepassten UI, jedoch unter Verwendung des SAP-Standards
  • Koordination der sehr umfangreichen Entwicklungsaufgaben
  • Inbetriebnahme von Teilumsetzungen

Umlagerprozess Werk an Werk  

Im Zuge dieses Projektes wurde ein Standard-Prozess zur Umlagerung zwischen Produktionswerk und Lager-Werken definiert. Ziel des neuen Prozesses war es möglichst nah am SAP-Standard zu agieren und jederzeit transparente Bestände zu haben. Herausforderungen in diesem Projekt waren:

  • Umstellung der WE-buchung zum Fertigungsauftrag (vorher: Wareneingang im Planungswerk – nachher: Wareneingang im Produktionswerk)
  • Ableitung der Absatzplanung zu Einteilungen in Umlagerlieferplänen zur Versorgung der Zentrallagerwerke
  • Mobiler Verladungsprozess
  • Datenaustausch mit Lagerdienstleistern  

Meine Liebe zu den „Papierprozessen“

Papierprozesse gibt es in jedem Unternehmen. Dabei handelt es sich nicht nur um Prozesse, die tatsächlich in Papierform stattfinden, sondern auch um Prozesse, bei denen es über den kompletten Prozess mehrere Systembrüche mit manuellen Tätigkeiten gibt.

Beispiel Paketeingang

Aus einer Fachabteilung kam der Wunsch, die Paketannahme von Dienstleistern, wie GLS, DPD, etc. und die interne Paketverteilung an den jeweiligen Empfänger nachvollziehbar zu machen bzw. den Empfänger auch automatisch über den Paketeingang zu benachrichtigen.

Die Ausgangslage war für den Anwender so, dass aufgrund des Lieferscheins die Bestellnummer oder die offenen Bestellungen zum Lieferanten im SAP gesucht wurden. Aus der Bestellung bzw. der Bestellanforderung wurde der Paket-empfänger ermittelt. Die gesammelten Informationen wurden in einer Excelliste gesammelt. Nach Auslieferung der Pakete zu den Abladestellen wurden auf Basis der Excelliste die Emails an die Empfänger gesendet.

Umgesetzt wurde dieser Prozess mittels einer mobilen Erfassungsanwendung für den Paketeingang (Übernahme vom Dienstleister), einer „Paketverwaltung“ im SAP und einer automatischen Emailbenachrichtigung bei Eingang oder bei Auslieferung zum Abholbereich.

Die Umsetzung erfolgte innerhalb weniger Wochen und reduzierte den Aufwand bei der Paketübernahme um ca. 50%. Zudem wurde die Transparenz erheblich gesteigert (keine verschwundenen Pakete mehr).